Visualisierung und Vergleich von Crashtestaufnahmen
Frontal Aufprall eines Toyota Corolla/ Auris (mit freundlicher Genehmigung von EURO NCAP)
Der direkte Vergleich von zwei nebeneinander ablaufenden Videoaufnahmen erweist sich meist als sehr schwierig. Die Abläufe sind zu komplex und das menschliche Gehirn ist nicht in der Lage, alle Informationen in der eintreffenden Geschwindigkeit zu verarbeiten. Durch das Trennen von Unwichtigem und Wichtigem (z.B. Entfernen der Hintergründe) werden die Informationen auf das Wesentliche reduziert.

Deutlich sind auf den ersten Blick Unterschiede in den Ausprägungen der Deformationen erkennbar. Der große Vorteil liegt wieder in der direkten Verknüpfung von Zeit und Bild - man kann Veränderungen im zeitlichen Kontext beurteilen. Ändert man die Bildabstände und wandert durch die Bildfolgen, werden weitere Details und Unterschiede erkennbar.

Würde man die Versuchsbedingungen besser auf das Analyse-Werkzeug abstimmen und z.B. bestimmte Fahrzeug- oder Dummie-Teile entsprechend farblich codieren, könnte man ihre Veränderungen isoliert betrachten. Eine weitere zusätzliche Informationsebene könnten die Id Tags bilden, die Sensorwerte mit abspeichern und somit genaue Daten für die Untersuchung und Auswertung liefern.
Fahrzeugumrisse als Liniendarstellung


Eine weitere Darstellung zeigt nur die Umrisse der Fahrzeuge in unterschiedlichen Farben. Indem man die beiden Auswahlen ineinander schiebt, werden Unterschiede grafisch erkennbar und beim Abspielen deutlich.





